Sicherheit im Internet
Was wenn aus Spiel Ernst wird? Wenn das Kennen lernen übers Internet spielerisch bleibt und keine verbindlichen Angaben heraus gegeben werden, so ist jeder Kontakt mit einem leichten Mausklick beendet und das Spiel kann von neuem beginnen. Aber leicht kann der Partner am anderen Ende das falsch verstehen. Wie kommt man dann wieder aus dem Spiel heraus, wenn sich der andere in die Pseudoidentität verliebt hat? Oder wie schütze ich mich, wenn der andere sich auf einmal als anderer Mensch herausstellt als die Angaben vorher vermuten liessen?
Welche Gefahren und Schäden? Alle Gefahren im realen Leben können sich auch in der virtuellen Welt zeigen. Und wenn sich der User nicht zu schützen weiss, so können aus virtuellen Kontakten vielerlei Schäden entstehen: Angefangen vom finanziellen Schaden z.B. wegen vorschnell abgeschlossenen Verträgen (z.B. Spielzutaten über die Telefonrechnung verrechnet), über Schaden an den Geräten (Viren etc.) bis zu Schaden an der Person (Verfolgung durch früheren Chat-Kontakt z.B.). Als grosse Gefahr im Internet kann sich aber auch eine kriminelle Absicht hinter einer harmlosen Pseudoidentität verbergen.
Schutz: Bei jeglichen Kontakten mit Unbekannten muss zum Schutz vor Übergriffen und Schaden deshalb gelten: Keine persönlichen Angaben herausgeben, weder Namen, noch Adresse, noch Festnetztelefonnummer, auch keine Passwörter oder Bankangaben. Wenn ein Kontakt über Camcorder besteht, keine indiskreten Bilder übermitteln, bevor nicht zweifelsfrei feststeht, wer die Bilder erhält und was damit weiter geschieht. Sind einmal Bilder oder Angaben im weltweiten Netz oder auf einem Handy, so kann kaum mehr kontrolliert werden, wohin sie weiter gelangen. Zudem muss die Firewall und oder das entsprechende Schutzprogramm bezüglich Schutz vor Viren, Trojanern etc. aktuell gehalten werden.


