Verliebtsein
Schmetterlinge und Abstürze: Sich verlieben kann ein tolles Gefühl sein: Himmelhochjauchzen, Kribbeln, Schmetterlinge tanzen im Bauch, die Welt ist himmelblau und rosa und der Himmel hängt voller Geigen.
Aber Verlieben kann auch ganz unsicher machen und verwirren „Gefalle ich ihr?“ „Mag er mich auch?“ Nicht umsonst heisst das Sprichwort „Himmelhoch jauchzend- zu Tode betrübt“.
Entdeckung unbekannter Wünsche: Gefühle folgen eigenen Gesetzen und lassen sich durch den Verstand nicht steuern. Aber immer hat Verliebtsein etwas mit den eigenen Wünschen zu tun. Auch wenn die eigenen Wünsche nicht immer bewusst sind, können sie die Anziehung zu einem anderen Menschen doch beeinflussen. Was wünscht man sich von einem Partner/einer Partnerin: Ist es Geborgensein, Sicherheit, körperliche Nähe, Zuhören und miteinander reden oder etwas miteinander unternehmen?
Starker Anreiz oder Überwältigung: Das Gefühl des Verliebtseins verspricht, dass mit diesem einen Menschen die Wünsche in Erfüllung gehen könnten. Das gibt einen starken Anreiz und kann sogar scheue und zurückhaltende Menschen aus der Reserve holen.
Die erste Verliebtheit kann aber auch völlig überwältigen, so dass es fast nicht möglich scheint, mit dem Schwarm auch wirklich in Kontakt zu kommen.
Verliebtsein als Selbstzweck: Schon die verliebten Gefühle können ein Genuss sein, manchmal sogar ohne dass eine reale Beziehung daraus wird.


