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Du hast selber die Grenzen von anderen verletzt

Hast du mit zotigen Sprüchen andere sexuell belästigt?
Hast du jemanden zwischen den Beinen berührt, absichtlich und gegen seinen Willen?
Hast du jemanden zu sexuellen Handlungen überredet oder gezwungen?
Hast du jemandem ohne ausdrücklichen Wunsch Bilder mit sexuellem Inhalt geschickt?
Hast du Nacktbilder von jemandem ohne dessen Zustimmung veröffentlicht oder andern gezeigt?
Hast du eine Jugendliche oder einen Jugendlichen geküsst, die/der das gar nicht wollte?
Hast du ein Kind gepflegt und dabei seine Geschlechtsteile untersucht, weil dich das interessierte – nicht weil es nötig gewesen wäre?
Das sind Beispiele für sexuelle Übergriffe, es gibt auch andere.

Unbeabsichtigte Grenzverletzungen sind keine sexuellen Übergriffe. Wenn du aus Versehen ein Mädchen am Busen oder einen Jungen am Glied berührt hast, entschuldige dich und bemühe dich, so etwas zu vermeiden.

Wenn du jedoch absichtlich oder gleichgültig die Grenzen von Menschen verletzst, dann machst du sexuelle Übergriffe. Du schadest der anderen Person. In manchen Fällen machst du dich sogar strafbar.

Tue alles, damit du keine weiteren sexuellen Übergriffe mehr machst! Hole dir Hilfe! Wende dich an eine Beratungsstelle. Unter «Wie dich Beratungsstellen unterstützen» erfährst du mehr dazu.

Auf einer Beratungsstelle versuchen Fachleute mit dir gemeinsam Wege aus deiner Situation zu suchen. Sie verurteilen dich nicht als Person, auch wenn sie alle sexuellen Übergriffe verurteilen. Sie unterstützen dich dabei, die Grenzen anderer Menschen besser zu erkennen und zu respektieren. Das ist für dich wichtig und für die Menschen, mit denen du zu tun hast. Adressen findest du unter «Weitere Beratungsstellen».

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Pro Juventute
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