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Eltern und Freundschaften

Richtige Freunde werden oft sehr unterschiedlich bewertet. Die besten Freunde sind für manche Eltern nicht immer diejenigen, die sie für ihre Kinder gerne sehen. Grundsätzlich müssen nicht alle Familienmitglieder dieselben Freunde toll finden.

Am ehesten hilft eine Flucht nach vorne und miteinander darüber zu reden. Dabei können folgende Überlegungen helfen:

- Was würden die Eltern davon halten, wenn Sohn oder Tochter gar keine Freunde hätte? Wäre ihnen das lieber?

- Es bedeutet Vertrauen gegenüber den Eltern, offen zu den Freunden zu stehen. Der Umgang mit Freunden könnte ja auch verheimlicht werden.

- Mit den Eltern darüber diskutieren, dass sie nicht alle Freundinnen mögen müssen, Jugendliche mögen auch nicht alle ihre Freunde.

- Den Eltern von Dingen erzählen, die mit den Freunden unternommen werden, und von den Meinungen und Einstellungen, die sie vertreten. So können Eltern falsche Vorstellungen korrigieren und ihre Ängste abbauen.

- Eltern sollen die Freunde kennen lernen, also die Freunde mit nach Hause bringen. Aber vorher mit den Eltern besprechen, dass sie nicht dauernd kontrollieren oder vor den Freunden zurechtweisen sollen. Solche peinlichen Szenen schaden allen Seiten.

- Wenn im Freundeskreis etwas Beunruhigendes passiert - sei es z.B. im Zusammenhang mit Straftaten oder Suchtmitteln, versuchen, die Probleme den Eltern mitzuteilen. Vielleicht sind sie ja bereit, neben den eigenen Kindern deren Freunde und Freundinnen zu unterstützen.

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