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Familienformen

Für viele Menschen ist die Familie wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Oft ist aber gar nicht klar, was mit Familie gemeint ist.

Familie und ihre Veränderung: Die Kleinfamilie als Lebensgemeinschaft von Mutter-Vater-Kinder entstand erst im Zuge der Industrialisierung. Die Familie verändert sich also im Laufe der Zeit und passt sich den Bedingungen von aussen an. Auch deine Familie ist gesellschaftlich bedingten Veränderungen unterworfen. Beispiele sind:

  • Wohnortswechsel wegen Stellenwechsel der Eltern,
  • beide Eltern berufstätig um genug zu verdienen oder um eigenen Interessen nachzugehen,
  • verschiedene kulturelle Hintergründe der Eltern.

Möglichkeiten des Zusammenlebens: Um leben und überleben zu können gestalten die Menschen immer neue Möglichkeiten des Zusammenlebens:

  • vielleicht alle unter einem Dach,
  • vielleicht die Grosseltern in einem anderen Land als die Kinder,
  • vielleicht der Vater woanders als die Mutter,
  • vielleicht die Kinder mal beim Vater, mal bei der Mutter.

Alle probieren, eine Form zu finden, in der sie miteinander auskommen können – und manchmal geht es auch einfach darum überleben zu können.

Verschiedene Auffassungen: Da die gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten sehr rasch vor sich gingen (Internet, Globalisierung), gibt es gleichzeitig ganz verschiedene Auffassungen davon, was eine richtige Familie ist. Deine Grosseltern finden vielleicht was ganz anderes richtig, als deine Eltern. Und du erlebst vielleicht bei Klassenkameraden was ganz anderes als das, was bei dir zuhause als Familie gilt.

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