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Hilfe aus dem weiteren Umfeld

Mögliche Hilfe aus dem Umfeld: Wenn der Lehrer in der Schule Sorgenfalten bekommt beim Austeilen der Prüfungsergebnisse oder der Vorgesetzte im Betrieb immer mehr zu kritisieren hat, so kann ein persönliches Gespräch eine Chance sein. Wenn der Lehrer von persönlichen Krisen weiss, oder der Vorgesetzte von familiären Belastungen hört, so sind beide eher bereit, ein Auge zuzudrücken und die Zeugnisnote trotz Prüfungsversagen aufzurunden oder mit dem Arbeitsbericht noch etwas zuzuwarten. Wenn der Klassenlehrer beim Notenkonvent die anderen Lehrer von den momentanen Problemen unterrichten kann, so kann eventuell auch die Probezeit verlängert werden. Oder ein Personalchef kann mit den Mitarbeitern reden und das Gerede im Büro hinter dem Rücken eines Mitarbeiters stoppen oder Missverständnisse klären. Ein offenes Gespräch lohnt sich fast immer.

Niederschwellige professionelle Hilfe im Umfeld: In der Schule sind häufig ein Schulpsychologe oder eine Schulsozialarbeiterin angestellt, sie sind vor allem dann die geeignete Anlaufstelle, wenn es in der Klasse Gruppenprobleme gibt, Mobbing, Schlägereien und andere Verfolgungen belasten oder wenn sich die Schüler einer Klasse von einem Lehrer ungerecht behandelt fühlen.

Vielleicht ist es aber auch eine Pfarrerin oder ein Jugendgruppenleiter, zu dem ein Vertrauensverhältnis besteht und der bereit ist, zuzuhören, vielleicht sogar zu vermitteln oder zu einer spezialisierten Hilfsstelle weiter zu weisen. Es kann sich also sehr lohnen, das weitere Umfeld einzubeziehen, um sich Unterstützung zu organisieren.

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