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Lehrvertrag

Im Lehrvertrag ist alles festgelegt, was mit dem Verhältnis zwischen dir und deinem Lehrbetrieb zu tun hat.
Obwohl auch eine mündliche Abmachung als Arbeitsvertrag gelten kann, bedarf aber ein Lehrvertrag der schriftlichen Form, damit er gültig ist (Art. 344a Abs. 1 OR).

Im Lehrvertrag enthalten sein muss:
- Die Dauer des Vertrags.
- Die Art der Arbeit, die du leisten sollst.
- Die Arbeitszeiten: Gewisse Bestimmungen sind gesetzlich geregelt, zum Beispiel im Zusammenhang mit Pausen, Feiertagen, Arbeiten in der Nacht, am Wochenende und so weiter. Erkundige dich bei der Gewerkschaft: SGB-Jugendkommission, Monbijoustrasse 61, Postfach 64, 3000 Bern 23, Telefon 031 377 01 17, jean.christophe.schwaab[at]sgb.ch
- Der Lohn: Der Lohn wird meist monatlich in Form von Geld bezahlt. Er kann aber auch zum Teil in Form von Nahrung oder Unterkunft entrichtet werden. Für Fahrten und Verpflegung während der Arbeitszeit erhältst du eine Entschädigung. Möglicherweise bekommst du für besondere Leistungen einen zusätzlichen Lohn (auch: Gratifikation). Überstunden werden – wenn nicht anders geregelt – am Ende des Monats ausbezahlt. Eine Übersicht der Lehrlingslöhne findest du hier: www.gewerkschaftsjugend.ch > «Themen» > «Leistung/Lohn».
- Die Sozial- und Zusatzleistungen (vor allem AHV, IV, ALV, Zweite Säule und Weiterbildung).
- Die schulische Bildung: Wenn du die BMS machen möchtest, besprich das bereits beim Vertragsabschluss. Siehe dazu unter «Berufsmaturität».

Weitere Informationen: www.gewerkschaftsjugend.ch – Lehrlingsrechte A–Z

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Pro Juventute
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