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Professionelle Hilfe

Angebot: Es gibt ein grosses Angebot an Anlaufstellen, an die man sich wenden kann, um Hilfe zu bekommen.

Telefonisch und per Internet: Das pro juventute Telefon 147 steht rund um die Uhr offen. Auf der Website www.147.ch findest du viele Informationen. Niederschwellige Beratungen im Internet wie z.B. www.tschau.ch können jederzeit angegangen werden.

Erste Anlaufstelle für Jugendliche: Es gibt ausserdem regionale Jugendberatungsstellen, Jugendseelsorge und Jugendsekretariate, die mit Rat und wenn nötig auch mit Taten Jugendlichen beistehen, wenn es angezeigt ist, ausserhalb der Familie und ausserhalb des nahen Umfeldes Hilfe zu suchen. Vor allem wenn die Probleme die eigene Familie betreffen wie z.B. dann, wenn die Eltern schlagen oder selber Probleme haben oder auch dann wenn die Eltern für ein Problem nicht die richtigen Ansprechpartner sind. Das kann dann der Fall sein, wenn man sich z.B. vor der Reaktion der Eltern fürchtet, weil man ihnen sagen müsste, dass Drogen konsumiert werden oder man einen erwachsenen aber neutralen Zuhörer braucht, weil das erste Mal mit dem Freund kein glückliches Erlebnis war.

Nicht warten, bis der Körper reagiert: Eine andere Anlaufstelle ist oft der Hausarzt. Vor allem bei körperlichen Problemen kann er entweder zur geeigneten Therapie raten oder zur weiteren Abklärung an andere Fachstellen vermitteln. Ein Hilfesuchender kann sich aber auch direkt an spezialisierte Beratungsstellen wenden, in unserem Adressverzeichnis finden sich Beratungsstellen zu verschiedenen Themen.

Kosten und Ausbildung der Fachleute: Alle diese Hilfsangebote sind kostenlos und stehen allen Jugendlichen zur Verfügung. Auch Eltern können sich an eine dieser Stellen wenden, oder eine Freundin kann sich anbieten, eine Ratsuchende zu begleiten. Es arbeiten Fachleute mit Spezialausbildung und Fachwissen. Sie sind ausgebildet dazu, zuzuhören, ein Problem zu begreifen, Informationsunterlagen bereitzuhalten und im Gespräch zur Klärung des Problems beizutragen. Schweigepflicht der Fachleute: Die BeraterInnen stehen unter Schweigepflicht, so dass niemand etwas von einem Besuch oder einer Kontaktaufnahme erfährt, wenn der Ratsuchende das nicht selber will.

Einbezug des Umfeldes: Wenn nötig oder gewünscht können andere Beteiligte zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen werden, so dass z.B. alle Familienmitglieder sich zur Familiensituation äussern können. So kann sich überraschend eine neue Lösung oder ein neues Verständnis füreinander ergeben. Oder die Eltern hören die Meinung einer Fachperson und können so zu einem neuen Gedankenansatz angeregt werden.

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Pro Juventute
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