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Sexting – was ist das?

Der Ausdruck Sexting setzt sich aus den beiden englischen Wörtern 'sex' und 'texting' zusammen und bezeichnet den Austausch selbst produzierter intimer Fotos von sich oder anderen via Internet oder Mobiltelefon.

Oft wird zu recht vor den Gefahren gewarnt. Gleichzeitig gehören sexuell geprägte Botschaften zu unserem gesunden menschlichen Verhalten – ganz besonders in privaten, intimen Beziehungen. Es gibt Menschen, die möchten diesen Austausch via Handy und Internet pflegen, andere tun dies lieber ohne Nutzung von Medien.

Keine Lust zu haben, intime Fotos auszutauschen, ist okay. Gleichzeitig ist es okay, sich gerne darzustellen. Die meisten Jugendlichen betreiben kein Sexting und bezeichnen es als zu riskant.  Diejenigen, welche Sexting betreiben, tun dies im Rahmen intimer Beziehungen. Manchmal spielt auch Gruppendruck eine Rolle.

Wann wird es gemacht?

Wenn sich jemand in einer intimen Selbstdarstellung fotografiert (oder fotografieren lässt) und das Foto dem Freund oder der Freundin schickt, dann betreibt diese Person Sexting. Das Foto ist dann für eine ganz bestimmte Person bestimmt. Je nachdem sind die Fotos deutlicher sexuell geprägt oder diskreter.

Wenn Jugendliche Sexting betreiben, tun sie dies meist innerhalb einer intimen Beziehung. Manchmal wird Sexting auch dazu benutzt, um neue Beziehungen anzubahnen, einen unverbindlichen Flirt anzuzetteln oder unter Freunden.

Es gibt verschiedene Kanäle, um sexuelle Botschaften zu übermitteln. Die meisten Jugendlichen ziehen die reale Live-Situation derjenigen via Handy und Internet vor. Denn der Austausch intimer Bilder birgt grosse Risiken.

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