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Sterilisation

Sicherheit: Pearl Index: 0,1–0,8

Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen: Nein

Kosten: Beim Mann ca. 700–1000 Fr., bei der Frau etwa 1000–2000 Fr.

Das Verschliessen von Eileitern oder Samensträngen – medizinisch Sterilisation genannt – gilt vom Prinzip her als endgültige Methode der Empfängnisverhütung und ist deshalb nur dann zu empfehlen, wenn die persönliche Familienplanung abgeschlossen ist. Eine Sterilisation kann zwar theoretisch rückgängig gemacht werden, die Erfolgsaussichten sind jedoch, je nach Voraussetzungen, unterschiedlich gross. Die Sterilisation gilt als eine der sichersten Verhütungsmethoden.

Der Eingriff bei der Frau: Bei der Sterilisation der Frau werden die Eileiter durchtrennt, abgeklemmt oder verödet. Die Samenzellen können danach nicht mehr zur Eizelle gelangen. Die reife Eizelle wird vom Körper abgebaut. Eisprung, Monatsblutung, Hormonhaushalt und Lustempfinden bleiben davon unberührt. Die Operation kann stationär und ambulant durchgeführt werden. Es braucht dafür eine Vollnarkose und es ist ein kleiner Schnitt am Bauchnabel notwendig. Bei der Frau ist die Sterilisation ein grösserer Eingriff als beim Mann.

Der Eingriff beim Mann: Bei der Sterilisation des Mannes werden die Samenleiter durchtrennt oder mit einem Clip verschlossen. Lustempfinden, Orgasmusfähigkeit und Potenz bleiben davon unberührt. Um die Sterilisation durchzuführen, wird, meist unter örtlicher Betäubung, ein kleiner Schnitt seitlich am Hodensack gemacht. Der Eingriff dauert etwa zwanzig Minuten. Beim unterbundenen Mann werden die Samenzellen vom Körper abgebaut. Es kommt jedoch weiterhin zu einem Erguss, da die Spermien nur etwa 10 Prozent des Ejakulats ausmachen und der restliche Teil der Flüssigkeit aus verschiedenen Drüsen stammt.

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