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Unterstützung

Folgende Menschen in deinem Umfeld können dir vielleicht helfen:
die Eltern
die Eltern einer Freundin
der Hausarzt
die Grosseltern
ein Freund
eine Nachbarin
der Pate
eine Tante
ein Freund deiner Eltern
eine Mitschülerin
ein Lehrer
die Schulleiterin
der Lehrmeister
usw.

Professionelle Hilfe suchen:
- Hilfe organisieren: Manchmal erscheint das Leben sinnlos und du fühlst dich hilflos und schwer. Wenn Suizidgedanken (Selbsttötungsgedanken, siehe auch im folgenden Kapitel «Selbsttötungsgedanken») und Depressionen (Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit) anhalten, die Schwierigkeiten deine Kräfte überschreiten und du nicht mehr weiter weisst, zögere nicht, Hilfe zu organisieren. Du kannst zum Beispiel zuerst vertraulich mit deiner Hausärztin sprechen. Sie untersteht der ärztlichen Schweigepflicht und kann dir jemanden empfehlen und dich weiterleiten, zum Beispiel an einen Psychologen (siehe auch «Hilfreiche Beziehungen und professionelle Hilfe»).
- Abneigung gegen Hilfe: Viele Menschen haben von Psychiatern, Psychologinnen und Psychotherapeuten kein besonders gutes Bild. Sie sagen sich etwa: «Was soll ich bei einem Seelendoktor? Ich bin doch nicht übergeschnappt.» Dass die Psychotherapie immer mit schwer Geisteskranken zu tun hat, ist ein Vorurteil. Oft kommen ganz gewöhnliche menschliche Probleme wie Angst, Nervosität, Traurigkeit, Unsicherheit, Einsamkeit, Hemmungen und so weiter zur Sprache. Und wichtig: Es gibt Lösungen! Hilfe ist also möglich, sie in Anspruch zu nehmen bedeutet oft, unabhängig zu bleiben oder wieder zu werden. Du bist kein Schwächling, wenn du deine Probleme anpackst und dir helfen lässt. Im Gegenteil: Du beweist Mut und Reife.
- Umgang mit Traumas: Manche Menschen erleben, dass ihr Körper und ihre Seele nicht respektiert werden, und erfahren ständige Ablehnung, Gewalt, sexuelle Belästigung oder gar sexuelle Ausbeutung. Einige Kinder und Jugendliche haben solche «Traumata» erlebt und leiden unter verschiedenen Folgen. Eine Strategie der Bewältigung von belastenden Erlebnissen kann selbstverletzendes Verhalten sein. Siehe dazu auch «Selbstverletzendes Verhalten» und «Alternativen zu Selbstverletzendem Verhalten». Wenn du von traumatischen Erlebnissen belastet bist, so suche bitte professionelle Hilfe auf. Du kannst in einem ersten Schritt auf die Nummer 147 anrufen oder ein SMS schicken.
- Erste Anlaufstellen: Für all die obengenannten Probleme findest du Hilfe bei Jugendberatungsstellen, schulpsychologischen Diensten, regionalen und kantonalen Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten, Schulsozialarbeit und Jugendarbeit sowie bei der Nummer 147. Adressen findest du auf unserer Seite unter «Weitere Beratungsstellen». Wenn du nicht fündig wirst, ruf uns an oder schicke ein SMS an die Nummer 147.

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Pro Juventute
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