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Was die Polizei darf

Kontrolle: Wenn du von der Polizei angehalten, oder bei einer Gesetzesübertretung ertappt wirst, kommst du besser weg, wenn du höflich bist, deinen Fehler einsiehst und dich entschuldigst. Auch wenn du dich ärgerst … es nützt nichts, zu fluchen und den Beamten zu beschimpfen. Denke daran, dass er nichts gegen dich persönlich hat, sondern seine  Aufgabe erfüllt.

Verdächtigung: Wenn du verdächtigt wirst, kann die Polizei dich mit einer Vorladung auffordern, auf dem Polizeiposten zu erscheinen. Folgst du dieser Vorladung nicht, kann eine zwangsweise Vorführung erfolgen.

Zwangsweise Vorführung: Das bedeutet, dass die Polizei dich von zuhause, von der Schule oder dem Arbeitsplatz abholen kann, wenn du der vorangegangenen Vorladung nicht Folge geleistet hast.

Haftbefehl:  Wenn ein Haftbefehl vorliegt, kann dich die Polizei ebenfalls von zuhause, von der Schule oder dem Arbeitsplatz abholen.

Mitnahme auf den Posten: Die Polizei kann dich auch ohne Haftbefehl auf den Polizeiposten mitnehmen und dich kontrollieren:
- wenn du auf frischer Tat ertappt wirst,
- wenn du von jemandem angezeigt worden bist,
- wenn du eine Verkehrsübertretung begangen hast und deinen Ausweis (Identitätskarte) nicht bei dir hast,
- wenn du vor deinem 18. Geburtstag von zuhause weggelaufen bist (ZGB 301/3).

Vorübergehender Gewahrsam: Weiter kann die Polizei zur Gefahrenabwehr vorübergehend Personen in Gewahrsam nehmen: wenn du wegen deines Zustandes oder Verhaltens (zum Beispiel wenn du stark betrunken bist) öffentliches Ärgernis erregst oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdest.

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