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Was kann ich tun um mich zu schützen?

Wenn du private und/oder intime Inhalte austauschen willst, so beachte auch die Tipps unter «Alternativen zu Sexting».

Achte darauf, dass Bilder von dir so beschaffen sind, dass du auch zu ihnen stehen könntest, wenn sie öffentlich werden und auf dem ganzen Schulplatz kursieren. Wir raten dir dringend davon ab, Nacktbilder oder sexuell gefärbte Bilder ins Netz zu stellen, zu versenden oder auf einem ungesicherten Gerät aufzubewahren.

Schütze deine Geräte mit einem Passwort. Sichere Bildverzeichnisse und Kommunikationsapps auf mobilen Geräten ebenfalls mit einem zusätzlichen Passwort.

Tipps, falls du intime Selbstdarstellungen austauschen willst

  • Wenn du zweifelst, dann nutze andere Möglichkeiten. Siehe «Alternativen zu Sexting».
  • Wenn du dir sicher bist, dass es ok ist für dich und du nicht dazu überredet wirst oder unter Druck gesetzt wirst, kannst du zur Überprüfung einen aussenstehenden Freund oder eine Freundin fragen, ob er oder sie die Situation auch als ok einschätzt.
  • Dateischutz: Schütze die eigenen wie die erhaltenen Darstellungen vor dem Zugriff durch andere: Datei oder Ordner mit separatem Passwort schützen, insbesondere auf Mobilgeräten. Chat- und Facebook-Profileinstellungen genau prüfen. Mehr dazu unter: Freundschaft > Soziale Medien, Soziale Netzwerke > Profileinstellungen.
  • Aufbewahrung: Lösche Sexting-Inhalte von deinem Gerät, wenn eine Beziehung beendet ist und fordere dein Gegenüber auf, das gleiche zu tun – ganz besonders, wenn es Inhalte sind, die dich oder andere unter 16-jährig zeigen.
  • Einverständnis: Mache nur beim Sexting mit, wenn du es wirklich willst. Dabei zählen Gefühl und Verstand – in nüchternem Zustand! Bevor du mitmachst, schläfst du am Besten drüber. Dann lässt du dich nicht zu etwas überreden, womit du dich nicht wirklich wohl fühlst und wovon du nicht selbst überzeugt bist.
  • Vertrauen: Betreibe Sexting nur mit einer verantwortungsvollen Person. Das heisst, es ist jemand, der deine Bedenken versteht, sie selber auch hat und die sagen kann, weshalb sie sich trotzdem darauf einlässt. Es ist empfehlenswert, dass du die Person gut kennst und schon lange mit ihr befreundet bist.
  • Wechselseitigkeit: Sexting ist ein gegenseitiger Austausch. Keine Bilder geben, wenn du nicht auch Bilder erhältst.
  • Diskrete Bilder: Eine Foto, auf der man attraktiv aussieht und auf sexuelle Anspielungen verzichtet, wirkt oftmals stärker, als zur Schau gestellte Sexualität.
  • Anonyme Bilder: Wenn du dich darauf achtest, dass man dein Gesicht oder andere offensichtlich eindeutige Merkmale nicht sieht, ist bei einem Missbrauch der Bilder die Blossstellung weniger schlimm, weil sie nicht so eindeutig auf dich zurückgeführt werden können.
  • Rechtslage: Beachte die Abschnitte «Ist Selbstdarstellung rechtlich ok?» und «Was ist verboten?» Nutze die rechtlichen Möglichkeiten bei Missbrauch von Sexting-Inhalten und hole dir Unterstützung.
  • Respekt: Stehe zu dem, was du gemacht hast und zu deinem Körper. Du hast nichts falsch gemacht. Schämen sollten sich diejenigen, die Fotos weiterleiten und andere mobben.
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