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Welche gesundheitlichen Risiken birgt käuflicher Sex?

Safer Sex: Wenn käuflicher Sex beansprucht wird, immer Safer-Sex-Regeln einhalten:
1) Miteinander schlafen immer mit Kondom!
2) Keinen Samenerguss in den Mund.
3) Kein Menstruationsblut in den Mund.

Freier: Wenn die Safer-Sex-Regeln nicht eingehalten werden, können sich sowohl Prostituierte als auch Freier mit HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten anstecken. Menschen, die dringend auf Geld angewiesen sind, nehmen beim Sex oft grosse Risiken in Kauf. Weil die meisten Freier um die finanzielle Not dieser Frauen und Männer wissen, nutzen sie deren Abhängigkeit aus und zwingen die Sexworkerinnen und Sexworker zu ungeschütztem Sex (also Sex ohne Kondom) oder zu bizarren Sexualpraktiken. Beim ungeschützten Sex können sich sowohl Prostituierte als auch Freier mit sexuell übertragbaren Krankheiten (zum Beispiel mit HIV/Aids) anstecken.

Partnerinnen von Freiern: Weil die Freier käuflichen Sex oft heimlich und gleichzeitig ungeschützt konsumieren, sich aber in ihren Alltagsbeziehungen verhalten, als ob sie treu wären und deshalb keine Schutzvorkehrungen treffen, laufen deren Ehefrauen, Partnerinnen oder Freundinnen Gefahr, ebenfalls mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt zu werden. Mehr zum Thema HIV/Aids und sexuell übertragbaren Krankheiten, findest du unter „Aids und sexuell übertragbare Krankheiten“ [Sexualität > Lust, Körper und Gefühle > Aids und sexuell übertragbare Krankheiten] oder unter www.aids.ch.

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