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Wer werde ich einmal sein?

So will ich nicht werden: Wenn du in die Welt schaust, siehst du Dinge, die du gut findest und andere die dir nicht gefallen – und vielleicht einiges, das dir unverständlich erscheint.
Wahrscheinlich siehst du auch Menschen Dinge tun, die du nie tun möchtest. Vielleicht hast du den Wunsch, vieles ganz anders zu machen und lehnst darum ab, was du vorfindest. Möchtest mit Recht eine bessere Welt schaffen oder ein anderer Mensch werden.

So will ich werden: Vielleicht triffst du Menschen, die dir Vorbild sind. Von denen du sagen kannst: so ähnlich möchte ich auch mal werden. Möglicherweise hast du Angst, fragst dich, wie das nur gehen soll oder aber du spürst eine grosse Hoffnung in dir und freust dich auf all das Spannende, was dich in der Welt erwartet.

Ich weiss gar nichts: Vielleicht weisst du aber auch gar nicht, was du möchtest. Vielleicht macht dir die Zukunft Angst.

Auf dem Weg: All dies sind Zeichen dafür, dass du dich auf den Weg gemacht hast. Deinen Weg findest du, indem du ausprobierst, das bedeutet: indem du Dinge tust, die du gerne tust und stets darauf achtest, was dir mehr Freude macht als das andere; indem du auch manchmal Dinge tust die du nicht gerne tust, und auch dabei versuchst herauszufinden, was du lieber tust als anderes. Wenn möglich, sprich mit andern darüber. So wirst du immer genauer entdecken, was dir wichtig ist, und näherst dich dem, was für dich stimmt, auch wenn du am Anfang gar nicht gewusst hast, wohin der Weg geht. Der Weg kann weit sein. Sei geduldig mit dir – es ist normal, dass man manchmal das Gefühl hat, man sei verloren. Hält dieses Gefühl über Monate an, ist es gut, wenn du dir Unterstützung holst. Bei Telefon 147 oder einer Jugendberatungsstelle (Adressen unter «Weitere Beratungsstellen»).

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